Episode #49 – Hörbuch-Liebe

Janina Fischer von Shooting Star Audio macht Hörbuchträume wahr.

Menschen, die Podcasts mögen, lieben in der Regel auch Hörbücher – behaupten Studienmacher, die von solchen Dingen mehr Ahnung haben, als die Saloon-Crew. Doch zumindest was Carin und Christian betrifft, stimmt diese These. Sie lieben Hörbücher und so war es nur konsequent – und eigentlich auch überfällig –, dass es endlich mal eine Show ausschließlich zu ihrem liebsten Audio-Format gibt. Okay, zu ihrem zweitliebsten, denn der Podcast …

Eingeladen für diese Episode haben sie Janina Fischer von Shooting Star Audio, einem kleinen, aber feinen Hörbuch-Label aus Nürnberg. Wie es der Zufall so will, hat Janina auch die Produktion von Carins Roman »Lebe, als gäbe es kein Morgen« übernommen – und natürlich gibt es am Ende auch eine kleine Hörprobe daraus.
Ebenso wie aus Christians selbst eingesprochenem und produzierten Debüt-Roman »Bat Boy«, das Mitte Juli erscheint.

Zu dritt philosophieren sie über ihre ersten Hör-Erfahrungen – mit Pumuckl, Hui Buh, Bibi Blocksberg & Co – und darüber, dass das eigentlich Hörspiele sind. Janina erklärt die Unterschiede zwischen Hörspielen und Hörbüchern und verrät, was ihr bei der Auswahl der Sprecher:innen am wichtigsten ist.

Sie ist übrigens immer auf der Suche nach neuen Talenten. Wer seine Stimme gerne mal in einem Hörbuch hören möchte, darfs ich jederzeit an sie wenden. Ihre Kontaktdaten findet ihr auf der Shooting Star Audio-Website: https://www.shootingstar-audio.com/

Erwähnte Hörbücher:

Episode #48 – Kunst kommt von Können?

Kunst kommt von Können?

Die thematische Idee zu dieser Episode stammt von Christian, der sich gerne mit der Frage auseinandersetzen wollte, wie Kunst in Bücher funktionieren kann. Also Bücher, die einen Kunst-Fokus haben.

Kleine Nebenbemerkung: Der Plural von Fokus nimmt größeren Raum ein, als geplant. Leider lautet er offizielle »Fokusse« und nicht, »Foken«, »Foki« oder gar »Fokanten«. Womöglich wird demnächst eine Duden-Petition fällig werden …

Carin dagegen hat ihren Fokus anders gelegt. Eher auf Äußerlichkeiten wie Cover und Buchgestaltung. Und so entspinnt sich eine erquickliche [uneitle Selbsteinschätzung der Tresencrew!] Diskussion über Sinn und Unsinn von farbigem Buchschnitt, gezeichneten Zwischenszenen im Buchblock und über die Frage, ob es immer ein Profi sein muss. [Spoilerwarnung: Ja!]

Erwähnte Bücher:

Episode #47 – Musik liegt in der Luft

Musik in Büchern – Top oder Flop?

Ohne Musik wäre das Leben grau, zweidimensional und traurig. Dieser Meinung sind jedenfalls Carin und Christian. Wenn es aber um die Rolle von Musik in Büchern geht, sind sie durchaus unterschiedlicher Meinung. Während Christian es in den allermeisten Fällen toll findet, wenn Musik in Büchern vorkommt, fühlt sich Carin oft irritiert davon – vergisst ihre grundsätzliche Ablehnung aber prompt, wenn es um ihre eigenen Bücher geht. Sehr konsequent. Nicht.

In der heutigen Saloon-Episode geht es um Musik in Büchern, um Musik beim Schreiben und um Musik beim Lesen. Außerdem hat Carin Rücken (und bittet um eine Runde Mitleid), während Christian unter die Mähroboter-Herrchen geht. Es ist also wieder für jeden was dabei.

Erwähnte Bücher:

#Episode 46 – Frühjahrsmüdigkeit

*gähn* *schnarch* *schnorchel*

Frühjahrsmüdigkeit ist ein Phänomen, das derzeit gefühlt die halbe Welt lähmt – zumindest aber die Hälfte der Saloon-Crew. Carin hat sich dann auch das fragwürdige Ziel gesetzt, die Hörerschaft innerhalb von nur zehn Minuten zum Einschlafen zu bringen. Ob ihr das gelingt? Oder ob der quietschwache Christian etwas dagegen hat? Hört rein. gähn

Thematisch mäandert diese Episode jedenfalls zwischen echter Lebenshilfe (»Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?«), TV-Tipps (»Last One Laughing« und »Jane the Virgin«) und öden Selbstbetrachtungen über die Anstrengungen des Autor*innen-Daseins. *gähngähngähn*

Bücher dagegen spielen nur eine untergeordnete Rolle, wobei Carin kurz wach wird, als sie über ihr letztes Lesehighlight »Das Buch Ana« von Sue Monk Kidd referiert, über das sie sogar einen Blogpost verfasst hat.

Ach ja, Mike Krüger hat ebenfalls einen Cameo-Auftritt …

Erwähnte Bücher:

#Episode 45 – Writing Riding Sassenach

Karin Müller oder Carin Müller?

Christian muss heute sehr stark sein, denn er hat es nicht nur mit einer Carin Müller zu tun, sondern mit zweien. Genau genommen mit der üblichen Carin Müller und der (im Saloon noch) unüblichen Karin Müller. Seid ihr verwirrt? Dann ahnt ihr, wie es Christian geht.

Zwei K(C)arin Müllers zwingen den Herrn Raabe in die Knie und drücken seinen Gesprächsanteil auf etwa 30 Prozent. Optimistisch geschätzt. Aber er hat bei den beiden Lieblingsthemen der Müllerinnen nicht allzu viel beizutragen: Schottland und Pferde!

Zusammen mit vier weiteren Schottland-affinen Kolleginnen bespaßen sie seit einiger Zeit unter dem Hashtag #writingsassenachs die sozialen Medien mit lustigen Zitaten aus ihren Schottland-Romanen. Da aber Karin mit K aber vor allem auch eine wahre Pferdeflüsterin ist, geht’s neben Kilt- und Dudelsackerörterungen auch recht ausführlich um die Verbeiner, bei denen auch Carin mit C ihr inneres Pferdemädchen von der Kandare lässt …

Erwähnte Bücher:

Erwähnte Videoclips:

Eleven! (Scottish Elevator Sketch):


Lesungsvideo von Karin Müller:

Falls der Saloon oder die Writing Sassenachs demnächst mal online Live-Events abhalten, dann über die von Christian empfohlene Plattform wonder.me.

Episode #44 – Kill your Darlings

Wer anfängt, Romane zu schreiben, wird früher oder später mit guten oder wenigstens gut gemeinten Schreibtipps konfrontiert. Einige davon sind inzwischen derart populär, dass sie es schon in den Kanon der allgemeingültigen Binsenweisheiten übergegangen sind: »Kill your Darlings« beispielsweise und natürlich das unvermeidliche »Show, don’t tell«.

Natürlich hat man auch schon Carin und Christian nahegelegt, ihre Lieblinge zu meucheln und mehr zu zeigen als zu erzählen. Daher verstricken sich die beiden in der heutigen Episode in einer Diskussion darüber, wie wörtlich man diese »Anweisungen« nehmen sollte und welche Dosis das Gift macht … Viel Spaß!

Erwähntes Buch:

Episode #43 – Wie verschnarcht ist die Buchbranche?

Wie verschnarcht ist der traditionelle Buchmarkt wirklich?

Ist es ein Vorurteil oder ist etwas Wahres dran? Selfpublisher sind voller Innovationsfreude und Kreativität während Verlage nach wie vor in ihrem traditionellen Strukturen und Arbeitsweisen verhaftet sind. Ganz falsch ist diese These sicher nicht, auch wenn es auf beiden Seiten auch ganz andere Baustellen gibt.

Unsere Salooncrew fühlt sich jedenfalls manchmal ziemlich aufgerieben zwischen diesen vermeintlichen Extremen. Deshalb haben sich Carin und Christian heute mit Helen Schmidt eine echte Expertin eingeladen. Helen kennt als frühere Buchhändlerin und heutige Buchvermarktungsexpertin ebenfalls beide Seiten und wird nicht müde, mit innovativen Konzepten Brücken zu schlagen. Darüber muss man nur noch gehen.

Sie erzählt von der von ihr 2018 ins Leben gerufenen Onlinebuchmesse und bekehrt praktisch nebenbei auch Carin zum Chatbot …

Mehr über Helen Schmidt gibt’s hier:

Erwähntes Buch:

Episode #42 – Das Leben, das Universum …

Die Antwort ist klar, aber wie lautet bloß die Frage?

Sonnenflecken-Alarm im Saloon! Episode 42 hatte das Zeug, episch zu werden – und irgendwie ist das auch geglückt. Allerdings jedoch eher im Sinne eines epischen Versagens. Der Technik-Gott (eindeutig männlich!) Hat die Saloon-Crew als Lieblingsopfer des Tages auserkoren. Ihr hört also, das von Christian liebevoll zurechtgestutzte »Best of 42«!

Carin hatte die Challenge ausgegeben, diese Episode mit erlesenen 42 Minuten Substanz zu füllen. Faktisch waren es mehr als zwei Stunden Tränen und Verzweiflungsschreie, die ihr aber nicht zu hören bekommt.

Stattdessen plaudern die beiden weitgehend gendergerecht über ihre jüngsten Bücherschrankfunde und kommen zum Schluss, dass die Frage auf die große Antwort sein muss: »Was hat Douglas Adams gegen uns?«

Erwähnte Bücher:

Episode #41 – Spiritus Daemonis

Horror Humor mit Mary Cronos und Jan Gießmann

Heute wird’s creepy im Saloon! Unheimlich und lustig. Also strenggenommen unheimlich lustig. Zu Gast sind nämlich Mary Cronos und Jan Gießmann, die ihr multimediales Buchprojekt »Spiritus Daemonis« vorstellen.

Wer sich darunter nichts vorstellen kann, befindet sich in bester Gesellschaft, denn speziell Carin ging’s am Anfang der Show genauso. Und keine Sorge, sie hat all die dummen Fragen gestellt, die euch auch in den Sinn kommen. Christian dagegen hat die Saloon-Ehre gerettet. Aber hört am besten selbst.

Es geht um eine Story und zwei Gehirne dahinter (wie im Saloon – eine Show, zwei Quatschköpfe): Oftmals ist es verwirrend genug mit seinen eigenen Plotbunnys, Storyverirrungen und Charaktermacken klarzukommen, aber was geschieht, wenn man die Geschichte, die man erzählen möchte, mit einem weiteren Autor teilt?

Mary und Jan sind übrigens auf großer Podcast-Tour. Wer sich die anderen Stationen ebenfalls anhören will, wird hier fündig:

Erwähnte Bücher:

Episode #40 – Seifenopernmurderbots

Kampf-Kaffeemaschine mit Gefühlen

Nach dem Aufruf von neulich, dass ihr der Saloon-Crew mal ein Buch vorschlagen sollt, über das dann lesekreisartig diskutiert wird, wurde es in Episode 40 ernst! Shoutout an Maike Stein für ihren sehr coolen Vorschlag, die »Murderbot Diaries« zu lesen. Carin und Christian hatten unfassbar viel Spaß daran und berichten in dieser Episode über die Abenteuer der »Kampf-Kaffeemaschine« mit Seifenopern-Faible und Gewissen.

Außerdem geht’s um existenzielle AutorInnen-Fragen: Welche Erzählperspektive ist die beste und merkt die geneigte Leserschaft, ob der/die Schreibende im Flow war oder sich jedes Wort aus den Fingern gezogen hat?

Erzählt doch mal – und schlagt ruhig neue Bücher vor, die unsere Literatur-Cowboys und -girls unbedingt lesen und besprechen sollen.

Erwähnte Bücher:

Spezial-Tipp: Wenn ihr könnt, dann lest unbedingt die Originalversion auf Englisch! Die ist erheblich witziger und charmanter: Martha Wells – All Systems Red – The Murderbot Diaries 1