
Wie weit Realität von Fiktion entfernt sind, kann man sehr gut am Erfolg der skandinavischen Krimis ablesen. Nähme man diese Geschichten als Einschätzungsgrundlage über den Gemütszustand der Dänen, Schweden, Finnen, Norweger, Färinger, Isländer und Grönländer (falls ich jemanden vergessen habe: sorry!), käme man auf ganz krude Ideen. Demnach müsste man glauben, dass im Norden praktisch ausschließlich depressive Psychopathen auf massenhaft Opfer warten. Was natürlich Quatsch ist. Zumindest im echten Leben!
Romantechnisch mordet es sich offenbar im hohen Norden besonders erfolgreich. Um den Erfolg der »Nordic Noir«-Geschichten zu verstehen, haben sich Carin und Christian heute die Erfolgsautorin Anne Nørdby eingeladen, die ebenfalls in Skandinavien mordet – äh, schreibt! Ihr nordischer Autorinnenname verdient übrigens eine besondere Erwähnung, aber das erzählt Anette Strohmeyer, wie sie bürgerlich heißt, sehr launig selbst. Unter diesem Namen war sie übrigens schon in Folge 115 zu Besuch (Link siehe weiter unten).
Übrigens: Dänemark ist WIRKLICH Hygge! Das ist jetzt amtlich.
Erwähnte Bücher:
- Anne Nørdby: Kalter Strand
- Anne Nørdby: Schatteneis
- Anette Strohmeyer: Die Frau und der Fjord
- Charlotte Tarnowski: Die Ozeanschwimmerin
Annes / Anettes Links:
- Instagram Anne: https://www.instagram.com/anne.nordby.autorin/
- Instagram Anette: https://www.instagram.com/anette.strohmeyer/
Übrigens war Anette schon mal im Saloon zu Besuch: In Episode 115 »Im Writer’s Room mit Anette Strohmeyer«
Podcast: Play in new window | Download
Subscribe: Apple Podcasts | Spotify | RSS








