Episode #64 – The Happy Show

Wetter und Nachrichten sind definitiv kein Quell der Freude und auch sonst finden sich reichlich Gründe für Trübsal. Auch bei Carin und Christian könnte es in vielen Lebensbereichen besser laufen. Doch all das spielt heute keine Rolle. Der Saloon übt sich heute in grenzenlosem Optimismus und feiert das Leben. Die Tresencrew hat sich dabei Gedanken über die Dinge gemacht, die bei ihr gerade richtig gut laufen. Das müssen keine spektakulären Errungenschaften sein, sondern auch ganz kleine Erlebnisse, die wirklich glücklich machen können.

Den Titel der Show hat Carin übrigens einer Idee des in den USA lebenden österreichischen Künstlers und Grafik-Designers Stefan Sagmeister entlehnt, dessen Ausstellung »The Happy Show« 2016 in Frankfurt, sie nachhaltig glücklich gemacht und begeistert hat.

Außerdem hat sie kürzlich auch einen Blogpost zum Thema verfasst – »Feiern, was ist«

Erwähnte Bücher:

Episode #63 – Geek out! Tools & Co.

Welche Werkzeuge sind beim Schreiben wirklich hilfreich?

Ganz so schlimm wie Carin es befürchtet hat, wurde es dann doch nicht, wenn sich im Saloon heute auf Christians Wunsch alles um Tools und Helferlein dreht, die das Schreiberleben erleichtern sollen. Oder komplexer machen und für noch mehr Arbeit sorgen … Immerhin plaudern die beiden zwischendurch auch über sehr konkrete Erfahrungen und geben angewandte Lebenshilfe.

Christian nutzt gerne Musik, um sich in die passende Stimmung beim Schreiben zu bringen, und hat sogar Playlisten auf Spotify, die mit bestimmten Projekten verknüpft sind.

Erstaunlich genug: auch über Bücher plaudern die beide, auch wenn sie nicht ganz sicher sind, welche Werkzeuge bei der Erstellung verwendet wurden …

Folgende Programme werden erwähnt – und nein, Werbegelder sind keine geflossen.

Schreiben:

Formatieren:

Hübschmachen:

Social Media:

(Hör)Buchtipp:

Episode #62 – War da was? Kommt da was?

2021 ist Geschichte, 2022 noch jungfräulich. Nach- und Vorschauen.

Im Gegensatz zu Christian war Carin ja immer ganz groß mit guten Vorsätzen fürs neue Jahr. Doch diesmal? Fehlanzeige! Unser Saloongirl hat sich nichts vorgenommen – aber laut eigener Aussage einiges in petto. Dagegen ist der Cowboy voller Tatendrang und teilt seine Ziele für 2022.
Auf 2021 schauen die beiden mit gemischten Gefühlen zurück, auch wenn längst nicht alles schlecht war. Genau genommen war sogar einiges ziemlich prima!

Web-Tipp:

Phantastischer Montag

Buch-Tipp:

Film-Tipp:

Mini-Serie »In 80 Jahren um die Welt«

Episode #61 – Merry XXL-Christmas

Es weihnachten gar sehr … sehr … SEHR!

Liebe Saloon-Gäste, wir wünschen euch von ganzem Herzen fröhliche Weihnachten! Und falls der Tag nicht ganz so spaßig oder besinnlich wie geplant ist (soll ja vorkommen), haben wir Abhilfe. Unsere traditionelle Weihnachtsepisode ist wie immer prall gespickt mit tollen Beiträgen von wunderbaren Kolleginnen und Kollegen. Und mit Special Effects von Scotty. Carins neuer Vierbeiner – ein etwas renitenter Airedale-Terrier-Welpe – kommentiert zu Christians Begeisterung zwischendurch mit.

Viel Vergnügen beim Lauschen!

Wir hören uns regulär wieder ab dem 11. Januar 2022.

Teilnehmende Kolleg:innen:

Episode #60 – Bestrickende Momente mit Susanne Oswald

Wie strickt man einen Bestseller?

Christian-Fans müssen heute ganz tapfer sein, denn der Redeanteil unseres Saloon-Cowboys ist heute weit unterdurchschnittlich. Das liegt an Susanne Oswald, die am staubigen Tresen Platz genommen und aus dem Nähkästchen, Pardon: dem Strickkörbchen geplaudert hat. Carin fungiert weitgehend als Stichwortgeberin für ihre #WritingSassenachs-Kollegin und lauscht ansonsten ebenso andächtig, wenn die Bestseller-Autorin über ihren aufregenden Werdegang erzählt – und von Mops Töps und ihrer Leidenschaft für Wolle.

Es geht natürlich auch um Bücher, um Gärten, um störrisches Personal in Büchern und um Harald Glööckler! Und darum, dass Susanne neuerdings auch einen eigenen Youtube-Kanal hat, in dem sie Strick-Anfängern wie Carin sämtliche Tricks und Kniffe beibringt.

Erwähnte Bücher:

Von Susanne Oswald:

Susannes Youtube-Kanal:

Netflix-Tipp – A Castle For Christmas

Episode #59 – 10 krasse Vorurteile gegen Schreibende

Wie viel Wahrheit steckt in den Vorurteilen?

Wer kennt sie nicht, die selbstverliebten Schriftsteller:innen, die einmal im Leben eine gute Idee hatten und seitdem wie Dagobert Duck täglich im Taler-Bad über ihre dumme Leserschaft lachen?

Hand aufs Herz – wer hegt nicht auch ein paar Vorurteile gegenüber gewissen Autorinnen oder Autoren? Die müssen ja nicht ganz so krass sein, wie das eben oben beschriebene, aber ein bisschen Wahrheit ist wohl dran, oder? Im Saloon diskutieren heute Carin und Christian über die folgende Top 10, von denen leider keine einzige erfunden sind. Schlimmer noch, es gibt deutlich mehr, weshalb sich fast noch ein zweiter Teil lohnen würde …

  1. Autor:innen, die von einem großen Verlag veröffentlicht werden, sind reich.
  2. Selfpublisher sind keine richtigen Schriftsteller.
  3. Jeder, der erfolgreich die Grundschule absolviert hat, kann schreiben.
  4. Man kann nur authentisch über Dinge, Orte und Ereignisse schreiben, bei denen man Experte ist, die man aus der Westentasche kennt oder denen man beigewohnt hat.
  5. Genreromane sind zwangsläufig Müll.
  6. Literatur ist zwangsläufig schwierig, anstrengend und langweilig.
  7. Die meisten Autor:innen müssen ein Alkohol- und/oder Drogenproblem haben, sonst könnten sie sich die Geschichten gar nicht ausdenken.
  8. Schnellschreibende, die mehr als x [Zahl nach Wahl einfügen] Bücher pro Jahr veröffentlichen, produzieren zwangsläufig Schrott.
  9. Schreibende, die nur ein Buch pro Jahr veröffentlichen, sind selbstverliebte Möchtegern-Literaten.
  10. Alle guten Geschichten sind schon geschrieben worden. Was jetzt noch kommt, sind nur billige Abklatsche.

Erwähntes Buch:

Frank Tallis: Die Liebermann Papiere

Erwähnte Serie:

Mini-Serie »Vienna Blood«

Episode #58 – NaNoWriMo & Co

NaNoWriMo 2021 – der Irrsinn geht weiter

»Nano-was?« Das ist eine der Standardfragen, wenn die Sprache auf den sogenannten »NaNoWriMo«, dem »National Novel Writing Month«, kommt. Weltweit verabreden sich im November Hunderttausende Autorinnen und Autoren, um innerhalb eines Monats einen Roman mit 50.000 Wörtern Länge zu Papier zu bringen – das sind umgerechnet an die 200 Seiten. Natürlich hat auch unsere Saloon-Crew sich schon das ein oder andere Mal dieser Herausforderung gestellt, vor allem Carin ist eine alte Häsin in dieser Disziplin und auch in diesem Jahr wieder voll auf Kurs. Allerdings bescheißt sie ein bisschen, denn sie hat kein neues Romanprojekt, sondern die zweite Hälfte ihrer aktuellen Geschichte am Wickel, aber hey – fünfzigtausend Wörter, sind fünfzigtausend Wörter! Christian hat wie immer seine ganz eigene, wortreiche Sichtweise zum Thema – und wenn er so schnell schreiben wie reden könnte, wäre er garantiert schon viel weiter …

Carin hat außerdem schon diverse Blogposts zum Thema verfasst.

Erwähnte Bücher:

Episode #57 – James Bond

Wer ist der beste Bond aller Zeiten?

Eine kleine Warnung gleich zu Beginn: Nur die ersten zwanzig Minuten dieser Episode kann man ohne Spoiler genießen. Im weiteren Verlauf geht’s ans Eingemachte: Carin und Christian tauschen sich über das spektakuläre/unerwartete/unerhörte/nie dagewesene/unfassbare/aber dennoch einzig logische Ende des aktuellen James Bond-Films aus. »Keine Zeit zu sterben« ist definitiv der letzte 007-Auftritt von Daniel Craig, doch wie wird es weitergehen? Kann es überhaupt weitergehen?

Wer ist der beste James Bond? Ist 007 überhaupt noch zeitgemäß und was ist nach dem Raketenangriff auf der Insel WIRKLICH (also ganz total echt und wirklich) passiert? All diese Fragen werden umfassend … nun ja, nicht geklärt, aber besprochen.

Nur der Form halber, weil der Saloon sich ja in erster Linie der Literatur verschrieben hat und nicht dem Film: Es geht am Rande auch um Ian Flemings Roman-Reihe und Carin erzählt, wie James Bond ihre Abiturnote gerettet hat.

Episode #56 – Rezensionen

Schmerzen oder Herzen – was Rezensionen mit uns machen.

Rezensionen sind gefühlt das heißeste Eisen der – und zwar für alle Beteiligten. Autor:innen fühlen sich missverstanden. Blogger:innen fühlen sich ausgenutzt. Leser:innen fühlen sich verunsichert. Und egal, wie man es dreht und wendet, scheint es nur Verlierer zu geben. Zumindest wenn man den erhitzten Diskussionen auf den sozialen Medien Glauben schenken darf. Dabei sind »Rezis« nicht nur wichtig, sondern auch schön – ebenfalls für alle Beteiligten. Eine konkrete und ehrliche Kritik eines Buchs (auch wenn sie natürlich immer subjektiv ist), kann eine wahre Hilfestellung sein – selbst wenn sie nicht »gut« ist. Carin und Christian sind vordergründig natürlich voll gechillt im Umgang mit den Bewertungen ihrer Bücher – sie weinen höchstens heimlich. Aber da sie natürlich auch nicht ganz objektiv an dieses heiße Eisen rangehen können, haben sie sich für diese Episode professionelle Verstärkung ins Boot geholt. Steffy vom Buchblog »Leseschnecken« bringt Licht ins Dunkel und verrät, wie eine »ehrliche« Rezension aussehen soll und was echte No-Gos sind.

Besucht Steffy unbedingt auf all ihren Kanälen – auf ihrer Website, ihrer Facebook-Seite, auf Instagram und vor allem auf Youtube, denn dort gibt’s ihrer wunderbaren Lesungen.

Erwähnte Bücher:

Triggerwarnung: In diesen Büchern geht’s um Depressionen – und zwar völlig ohne Hoffnungsschimmer. Für Betroffene und zartbesaitete Menschen wie Carin eindeutig keine Leseempfehlung!

Episode #55 – Erwartungshaltung

Was ist besser? Erfüllte oder enttäuschte Erwartungen?

Leser:innen sind seltsame Wesen: Sie verlieben sich in Cover oder in einen Klappentext und haben dann meist eine verdammt präzise Erwartung, was diese Geschichte bitte schön bieten muss.

Doch was passiert, wenn diese Erwartungen enttäuscht werden? Gibt es einen Ausweg aus der Erwartungsfalle? Und dürfen Autorinnen und Autoren absichtlich falsche Fährten legen? Über all diese Dinge diskutiert die Saloon-Crew gewohnt hitzig und vielschichtig. Carin und Christian sind sich dabei jedoch in den meisten Punkten einig – ob das aber den Mainstreamgeschmack entspricht, ist dabei mehr als fraglich.

Carin erwähnt zudem erschütternd oft ihre Handlungsorte-Umfrage – vermutlich, weil die Auswertung sie ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Wer es genau wissen will, kann die erschreckenden Erkenntnisse hier nachlesen: Die beliebtesten Handlungsorte
Man darf gespannt sein, welche Konsequenzen sie in ihrer eigenen Schreibarbeit daraus zieht …

Erwähnte Bücher: