Schreiben ist ein einsamer Beruf – heißt es. Man sitzt alleine vor seinem Computer und taucht in die Geschichte ein. Spätestens an diesem Punkt ist es mit der Einsamkeit aber auch schon vorbei, denn in aller Regel leisten die Protagonisten dem einsamen Poeten vortrefflich Gesellschaft. Carin und Christian diskutieren aber in der heutigen Folge über die verschiedenen Möglichkeiten, Bücher zu schreiben: alleine, zu zweit oder sogar in einem größeren Kollektiv.
Was sind die Vor- und die Nachteile deser unterschiedlichen Herangehensweisen? Und stehen sie weiteren Kooperationen auch in Zukunft positiv gegenüber?
Für alle Autor*innen, die mit dem Thema E-Mail-Marketing kämpfen, hat Carin das »Newsletterliebe-Toolkit« zusammengestellt (mit dem sie selbst extrem gestruggelt hat). Wer es testen will, meldet sich einfach für die »Newsletterliebe« an.
Als Buchtipp darf natürlich die komplette Ordo Draconis-Reihe verstanden werden, aber Carin möchte allen auch den Film »Song Sung Blue« ans Herz legen. Sooo schön!
Die Tresencrew ist bekannt dafür, ein Herz für schräge Dinge zu haben, und schreckt auch vor abgefahrenen Literaturgenres nicht zurück. Man denke nur an »Paranormal Cosy Crime« (siehe »Appletree Murders«) oder »Urban Fantasy With Epic Dragon Vibes« (»Ordo Draconis«). Da passt die heutige Gästin Daniela Rohr alias Kiki Blu perfekt ins Konzept. Christian teilt mit ihr eine illustre Vergangenheit (wie das klingt), doch Carin kannte sie bislang nur aus ihren schrägen Beiträgen zu diversen Weihnachtsfolgen und dem Silvester-Special der letzten Episode.
Das hat sich nun gründlich geändert. Im Gespräch geht es um hessische Weihnachtsbäume, Space Operas, die Filmbranche, Kaffeesucht, Sex, Tickets ins All und reichlich andere seltsame Dinge. Aber schließlich hat sich der Saloon ja die Prämisse »wir reden übers Lesen, Schreiben und den ganzen Rest« auf die Fahne geschrieben. »Der ganze Rest« besteht u.a. über Betrachtungen zum Betanken von E-Autos und den unerwarteten Erfolg der Drachensaga.
Work in Progress – oder auch nicht. Wir feiern das Prokrastinieren.
Die Saloon-Crew macht aus der Not eine Tugend. Weil der Aufnahmetermin – ähnlich wie Weihnachten – plötzlich und ohne angemessene Vorwarnung im Kalender stand und sich kein aufregendes Thema anbot, reden Carin und Christian eben über ihre Lieblingsbeschäftigung schlecht hin: übers Prokrastinieren.
Dass diese vermeintliche Schwäche aber viele Vorteile bietet, mag manche überraschen und andere trösten. Das Tresenteam ist mit ihren Aufschieberitis-Projekten jedoch hochzufrieden. Ohne Carins November-Prokrastination von 2024 (wo sie beim NaNoWriMo eigentlich einen Roman schreiben wollte, dann aber »nur« diverse Kurzgeschichten und Novellen zu Papier gebracht hat), gäbe es demnächst nicht die vierbändige »Ordo Draconis«-Saga. Und das kann doch keiner wollen, oder?
Auch »Appletree Murders« ist im Grunde ein gemeinsames Prokrastinations-Objekt. Irgendwie erschien es erheblich einfacher zu sein, zusammen einen Roman zu schreiben, als sich ständig neue Themen für den Podcast auszudenken …
Und auch sonst spricht vieles dafür, sich gelegentlich von der eigentlichen Arbeit ablenken zu lassen. So kam Christian beispielsweise auf diesem Weg zu »CliFi« und zum »Selfpublisher Speeddating«! Beides ist auch für alle anderen unbedingt nachahmenswert.
6 Jahre Saloon – Carin und Christian sitzen unter Apfelbäumen
Der literarische Saloon feiert seinen 6. Geburtstag – ist also endlich ein Schulkind – und Carin und Christian werden ein bisschen nostalgisch. Was im Sommer 2019 als ziemliche Schnapsidee angefangen hat, zeigt immer noch keine Abnutzungserscheinungen.
Mit den diversen Extra-Episoden blickt die Tresencrew auf inzwischen 160 Folgen Geplauder zurück. Mit und ohne Gäste, mit und ohne Plan. Wobei: meistens ohne großen Plan! Es wurde über Bücher gesprochen, übers Schreiben philosophiert, TV-Serien-Marathons beredet und eigentlich auch so jedes andere Thema erwähnt, das sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Manchmal gab es technische Probleme, oft reden sich die beiden um Kopf und Kragen (seltener ihre Gäste), aber das Herzblut ist in jeder Folge zu hören.
Der Running Gag des erstens Jahrs, in dem Carin und Christian nicht müde wurden zu erwähnen, »dass wir uns ja eigentlich gar nicht kennen«, ist inzwischen redundant geworden. Denn wer schätzungsweise an die 200 Stunden miteinander gequatscht hat (vermutlich deutlich mehr), kann keine Ignoranz mehr vortäuschen.
Aus dem Podcast ist sogar schon ein gemeinsamer Roman entstanden – Appletree Murders: Fudge, Vermächtnis und Verderben – und gerade arbeiten die beiden schon am zweiten Band. Und außerdem an einem noch größeren Gemeinschaftsprojekt in Drachenangelegenheiten, was in Folge 152 ausführlich besprochen wurde.
Was kann KI? Dieser Frage geht die Saloon-Crew in der aktuellen Episode nach, denn zum Plotten des zweiten Appletree-Murders-Romans hat sich Carin an ihren neuen »Hausfreund« Claude gewandt und ihn um Hilfe gebeten.
Claude ist eine Text-KI und nicht nur freundlich und höflich, sondern auch sehr hilfsbereit. Er hat beispielsweise auch den Klappentext für Band 1 erdichtet. Warum ihn also nicht um Rat fragen, worum es in der zweiten Geschichte gehen könnte.
Kleiner Vorgriff: Von den insgesamt 10 Ideen fand nur eine rudimentären Anklang im Saloon. Die hat es aber in sich. Christian hat sogar schon eine großartige Idee für einen Untertitel. Demnach wird ATM2 auf den schönen Namen »Appletree Murders – Fehde, Frevel und Frequenzen« hören.
Ansonsten hatte das Experiment vor allem ein Ergebnis gebracht: Dass die Crew die meisten Ideen als langweilig und generisch abgelehnt hat. Dafür kam sie selbst auf eine viel bessere Basis. Aber sorry Jack Holloway – dein Schicksal ist besiegelt …
Nachdem 2025 mit einer XXL-Folge gestartet ist (danke noch einmal an Vera und Tamara von Die Zwei von der Talkstelle) wirkt die Saloon-Crew in dieser Folge etwas ermattet. Das liegt vor allem an an dem – aus guten Gründen – nicht mitgeschnittenen Vorgespräch von Carin und Christian, in dem sie über ein Projekt gesprochen haben, das so groß und so geheim ist, … dass es auch hier keine Erwähnung findet.
Stattdessen verständigen sie sich auf einen zweiten Teil von Appletree Murders, aber keine Panik: Diese Geschichte wird NICHT komplett im Podcast erdacht und geschrieben, sondern nur punktuell erzählt. Die Tresencrew braucht dabei DRINGEND Unterstützung. Wer Ideen zu Mordopfer, Mörder und sonstigen Ereignissen hat, möge sie uns bitte mitteilen. Entweder als Kommentar auf unserer Webseite, unter den Social-Media-Beiträgen oder per Direktnachricht oder Mail. Danke!
Immerhin wurde auch viel gelesen – es gibt also einige Empfehlungen für euch.
Aussichten auf 2025 mit den Zweien von der Talkstelle – Tamara Leonhard und Vera Nentwich
Zwischen Punk und Schlager, zwischen Commander Riker und MacGyver – Tamara Leonhard und Vera Nentwich vom Podcast »Die Zwei von der Talkstelle« überraschen die Saloon-Crew mit völlig unbuchigen Dingen, die sie für 2025 im Visier haben. Im Laufe des Gesprächs legen sich aber beide noch auf jeweils zwei Buchveröffentlichungen in 2025 fest. Wir werden das am Ende des Jahres kontrollieren!
Carin weiß jetzt schon von acht Veröffentlichungen – und musste dafür nicht einmal ein Wort schreiben (vier Neuveröffentlichungen und vier Übersetzungen), verspricht aber zusätzlich mindestens zwei Schottland-Abenteuer. Und Christian? Der fragt sich, ob seine innere Christine Corbeau jemals wieder ein Lebenszeichen geben wird oder ob er nach dem überraschenden Erfolg von »Appletree Murders – Fudge, Vermächtnis und Verderben« ganz auf C.C. Ravenmiller einschwenken soll. Mehr dazu wird’s in den nächsten Folgen geben.
Was aber auf alle Fälle als gesichert gelten darf: Sowohl der Saloon als auch die Talkstelle werden 2025 weitermachen!
Zum Jahresendspurt fasst sich die Saloon-Crew ausnahmsweise kurz. Carin und Christian plaudern über ihre Jahreshighlights 2024 und darüber was sie 2025 vorhaben. Womöglich eine neue Folge von Appletree Murders?
Vielen Dank all unseren Zuhörenden – es ist uns eine unglaubliche Freude, dass ihr uns immer noch in eure Ohren einladet und unserem Gesabbel lauscht. Wir würden gerne versprechen, dass wir im neuen Jahr seriöser oder relevanter werden, aber das wäre eine Lüge. Ganz sicher werden wir aber weiterhin mit Enthusiasmus und schrägen Ideen am Start sein und die Dinge, die uns bewegen, ungeschminkt mit euch teilen. Danke für eure Treue und einen guten Start in ein hoffentlich friedliches, gesundes und glückliches 2025.
Bei der sechsten (ist das zu fassen??) Weihnachtsfolge aus dem Saloon ist alles anders. Während in den früheren Jahren vor allem andere Kolleginnen und Kollegen mit Wort- und Tonbeiträgen zu hören waren, haben sich Carin und Christian diesmal auf die Kraft der zwei Herzen (also ihrer eigenen Kreativität) verlassen.
Daher gibt’s heute kein buntes Allerlei an Weihnachtsanekdoten, sondern eine gar nicht mal so kurze Geschichte, die Carin exklusiv für diese Folge geschrieben hat und die Christian auf seine ihm eigene Art vorträgt.
Und darum geht’s in »Der Drache im Fabergé-Ei«:
Eine magische Verwechslung mit ungeheuerlichen Folgen
Liam Mackenzie hat ein Problem. Als Chefauktionator von Edinburgh Fine Arts & Antiquities sollte er sich eigentlich auf den größten Deal seiner Karriere konzentrieren: Die Versteigerung eines legendären Fabergé-Eis für mehrere Millionen Pfund. Stattdessen steht er vor der Frage, was man einem Drachen-Baby zum Abendessen serviert – denn genau das ist aus besagtem Ei soeben geschlüpft.
Während Liam noch an seiner Realitätswahrnehmung zweifelt und seine Töchter bereits Namen für den unerwarteten Mitbewohner diskutieren, macht sich die geheimnisvolle Aislinn Silvermist auf die Jagd nach dem verschwundenen »Heilsbringer« der magischen Welt. Dass ausgerechnet ein pragmatischer Kunstexperte, zwei Teenager-Mädchen und ein sehr entspannter Corgi ihre Mission durchkreuzen könnten, hatte die sonst so clevere Fee allerdings nicht eingeplant.
Eine Geschichte über das Aufeinanderprallen von Vernunft und Magie, Prophezeiungen und freiem Willen – und darüber, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. Selbst wenn niemand sie später glauben wird.
Die Geschichte gibt’s natürlich auch zum Selbstlesen und zum Nochmal-Nachhören auf Carins Webseite.
Christian hat jedoch nicht nur wunderbar gelesen, sondern auch reichlich gesungen. Das Weihnachtsintro der Folge oder auch das stimmungsvolle Outro. Letzteres allerdings zusammen mit dem Lighthill Gospel Chor unter der Leitung von Jaret Choloon. Wer ihn und den Chor life hören möchte, hat dafür am 22.12. die Gelegenheit: Am 4. Advent, Sonntag, den 22.12. um 18 Uhr gibt es auch ein schönes GospelChurch Gottesdienst in der Erlöserkirche (Nöldnerstr. 43, 10317 Berlin) mit denSänger*innen vom jüngsten Lighthill-Workshoptag. Alle sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist ja frei.
Und noch ein finales Christian-Goodie: In folgendem Youtube-Video singt er sein liebstes Weihnachtslied – und zwar ein ganz anderes als Carin vermutet hat: Mary did you know?
Das kommt davon, wenn man die Dinge nicht zu Ende denkt. Carin und Christian heben mal eben – und ohne über die Konsequenzen nachzudenken – das Pseudonym »C.C. Ravenmiller« aus der Taufe – und die Buchwelt fordert mehr!
Dabei passen paranormale Geschichten so gar nicht zu Carin (in ihrer Charlotte-Form) bzw. zu Christian (in seiner düsteren C.A. Raaven-Erscheinung). Eigentlich. Doch was, wenn es großen Spaß macht? Soll man dem Ruf der Berufung folgen oder lieber den alten Trott weiterlaufen? Darüber philosophiert die Saloon-Crew und wirft schon mal das Netz für die anstehende Weihnachtsfolge aus, die in diesem Jahr ganz anders aussehen wird, als sonst. Dabei wird es eine brandneue Geschichte von C.C. Ravenmiller geben: »Der Drache im Fabergé-Ei« Geschrieben von Carins innerer Charlotte, vorgetragen von Christian in seiner unvergleichlichen Art.
Daneben haben sich die beiden über den »NaNoWriMo«, den National Novel Writing Month, unterhalten. Carin erwähnt ihre neueste Lieblings-KI (perplexitiy.ai) und um Bücher geht’s glücklicherweise auch wieder. Und zwar gar nicht mal so wenige.
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