Episode #73 – Reiseschriftstellerin Jennifer Summer

Jennifer Summer und ihr neuer Roman “Ein Nordlicht auf Sizilien”

Sie hat rund 100 Länder bereist – mehr als Carin und Christian gemeinsam auf die Schnelle benennen könnten –, sie kennt alle Weltenmeere, kam einigen Eisbären sehr nahe und hat einen geheimnisvollen Archipel vor Westafrika als eine der ersten Touristinnen überhaupt erobert: Reiseschriftstellerin Jennifer Summer erzählt heute im Saloon über ihre Abenteuer, ihre Bücher und warum sie zukünftig eher im Van als auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs sein wird.

Wer Jennifer noch besser kennenlernen will, besucht sie auf ihrer Website und abonniert ihren lesenswerten Newsletter.

Erwähnte Bücher:

Episode #72 – Jona Gold ermittelt

Jona Gold ermittelt – leider nicht gegen die Macher von Picard …

Es könnte eine Tradition werden, dass in der nächsten Zeit jede zweite Folge dem Plotten des Saloon-Romans gewidmet wird. Der vorläufige Arbeitstitel lautet »Jona Gold ermittelt: Wer tötete Granny Smith?«

Bei Carin und Christian dreht sich in dieser Folge (fast) alles um die Ermittlerin Jona Gold. Allerdings erst nach einem sehr ausführlichen Intro, das mit einem Technik-Fail startet, sich um die aktuell gelesenen Bücher der Tresencrew dreht und in einem für sensible Ohren eher ungeeigneten Rant über die zweite Staffel von »Picard« mündet. Aber mal ernsthaft: Wie ist es möglich, dass eine derart hochkarätig besetzte Serie so mies ist?

Mehr dazu in Carins Blogpost!

Doch dann geht es Schlag auf Schlag: Mary Cronos’ Hexenfluch aus der letzten Folge wurde eingebaut und eine Biografie für die Ermittlerin gebastelt.

Allerdings: Der Hund braucht einen Namen! Sachdienliche Hinweise bitte an uns. Als Kommentar im Blog, über die Sozialen Medien oder per Mail an post@literarischer-saloon.de! Wir brauchen euch.

Erwähnte Bücher:

Episode #70 – Who killed Granny Smith?

Das Krimi-Projekt geht in die nächste Runde.

Vielen Dank für das – für Saloon-Verhältnisse – überwältigende Echo auf Episode 68 »Wir plotten einen Krimi«. Scheinbar haben da viele Hörer*innen eine starke Meinung zu diesem Projekt. Die Tresencrew ist entzückt und stürzt sich mit Elan in die nächste Runde. Speziell Christian ist kaum zu bändigen und notiert auf einem ausgefuchsten Denkbrett alle möglichen Ideen und setzt sie in Relation zueinander. Carin kann dabei nur staunend und etwas überfordert zusehen und fragt sich, wann Papyrus Autor endlich den Saloon finanziell unterstützt – bei so viel Werbung …

Trotz Christans »Schriftstellermomenten«, die zu einer buchstäblich ernüchternden Erkenntnis geführt haben, geht es in der Geschichte voran. Das Opfer hört auf den Namen Granny Smith! Ist sie ein Apfel? Oder nutzt sie ein Pseudonym? Warum kann sie posthum über ihren kapriziösen Kater kommunizieren und ist Jona Gold der oder die Richtige, um den Fall aufzuklären? Es gibt noch einiges zu tun.

Habt ihr Lust auf mehr? Dann schreibt uns eine Nachricht auf unseren Social Media-Kanälen oder eine eMail an post@literarischer-saloon.de! Wir brauchen euch.

Episode #67 – Das geheimnisvolle Verlagselektorat

Eileen Sprenger enthüllt alle Geheimnisse.

Für viele Bücherwürmchen klingt Lektor wie ein Traumjob. Den ganzen Tag die Nase in Bücher (oder Manuskripte) stecken und ab und zu den nächsten großen Bestseller entdecken. Auch wenn sie es eigentlich besser wissen, hingen auch Carin und Christian insgeheim immer noch dieser romantischen Vorstellung nach. Doch um sich selbst und allen Hörer*innen einen Realitäts-Check zu verpassen, haben sie sich für die heutige Episode jemanden eingeladen, der sich damit besser auskennt: Eileen Sprenger, Lektorin Digitales Programm bei Bastei Lübbe.

Eileen erzählt, wie man Lektorin wird und dass sie sich selbst eigentlich eher als Produkt- oder Projektmanagerin empfindet. Sie berichtet wie der Ablauf ist vom ersten Pitch einer Idee bis zum fertigen Roman im Buchhandel. Und sie räumt ein für alle Mal mit der Vorstellung auf, dass Lesen ihre zentrale Tätigkeit ist. Das findet nämlich tatsächlich meist erst nach der normalen Arbeitszeit statt. Schade eigentlich.

Erwähnte Bücher:

Kleine Anmerkung: Wir haben die Show an dem Tag aufgenommen, als Sturmtief Ylenia über Deutschland tobte – das hatte leider an manchen Stellen Auswirkungen auf die Tonqualität.

Episode #61 – Merry XXL-Christmas

Es weihnachten gar sehr … sehr … SEHR!

Liebe Saloon-Gäste, wir wünschen euch von ganzem Herzen fröhliche Weihnachten! Und falls der Tag nicht ganz so spaßig oder besinnlich wie geplant ist (soll ja vorkommen), haben wir Abhilfe. Unsere traditionelle Weihnachtsepisode ist wie immer prall gespickt mit tollen Beiträgen von wunderbaren Kolleginnen und Kollegen. Und mit Special Effects von Scotty. Carins neuer Vierbeiner – ein etwas renitenter Airedale-Terrier-Welpe – kommentiert zu Christians Begeisterung zwischendurch mit.

Viel Vergnügen beim Lauschen!

Wir hören uns regulär wieder ab dem 11. Januar 2022.

Teilnehmende Kolleg:innen:

Episode #59 – 10 krasse Vorurteile gegen Schreibende

Wie viel Wahrheit steckt in den Vorurteilen?

Wer kennt sie nicht, die selbstverliebten Schriftsteller:innen, die einmal im Leben eine gute Idee hatten und seitdem wie Dagobert Duck täglich im Taler-Bad über ihre dumme Leserschaft lachen?

Hand aufs Herz – wer hegt nicht auch ein paar Vorurteile gegenüber gewissen Autorinnen oder Autoren? Die müssen ja nicht ganz so krass sein, wie das eben oben beschriebene, aber ein bisschen Wahrheit ist wohl dran, oder? Im Saloon diskutieren heute Carin und Christian über die folgende Top 10, von denen leider keine einzige erfunden sind. Schlimmer noch, es gibt deutlich mehr, weshalb sich fast noch ein zweiter Teil lohnen würde …

  1. Autor:innen, die von einem großen Verlag veröffentlicht werden, sind reich.
  2. Selfpublisher sind keine richtigen Schriftsteller.
  3. Jeder, der erfolgreich die Grundschule absolviert hat, kann schreiben.
  4. Man kann nur authentisch über Dinge, Orte und Ereignisse schreiben, bei denen man Experte ist, die man aus der Westentasche kennt oder denen man beigewohnt hat.
  5. Genreromane sind zwangsläufig Müll.
  6. Literatur ist zwangsläufig schwierig, anstrengend und langweilig.
  7. Die meisten Autor:innen müssen ein Alkohol- und/oder Drogenproblem haben, sonst könnten sie sich die Geschichten gar nicht ausdenken.
  8. Schnellschreibende, die mehr als x [Zahl nach Wahl einfügen] Bücher pro Jahr veröffentlichen, produzieren zwangsläufig Schrott.
  9. Schreibende, die nur ein Buch pro Jahr veröffentlichen, sind selbstverliebte Möchtegern-Literaten.
  10. Alle guten Geschichten sind schon geschrieben worden. Was jetzt noch kommt, sind nur billige Abklatsche.

Erwähntes Buch:

Frank Tallis: Die Liebermann Papiere

Erwähnte Serie:

Mini-Serie »Vienna Blood«

Episode #54 – Es wird kriminell

Mord und Totschlag im Saloon?

Wie viel Blut muss aus Buchseiten fließen, damit es richtig Spaß macht? Dieser hochinteressanten Frage widmet sich die Saloon-Crew in der heutigen Folge. Selbstredend sind Carin und Christian häufig unterschiedlicher Meinung – und finden doch an den erstaunlichsten Stellen zu Übereinstimmungen.

Carin wollte sich dem Thema in seiner ganzen Bandbreite widmen und ist kläglich daran gescheitert, weil sie bereits an das erste »Sub-Genre« ihr Herz verloren hat: Cosy Crime! Acht Romane in zwei Reihen gelesen, aber immer noch keine Ahnung von Krimis! Gut gemacht, Frau Müller! Nicht! Sie hat auch einen Blogpost zum Thema verfasst – wen es interessiert, findet ihn hier.

Christian dagegen ist deutlich breiter aufgestellt mit seinen Vorlieben und rettet das Saloon-Renommee in buchstäblich letzter Sekunde – mit vollem Einsatz und reichlich Psychogrusel.

Erwähnte Bücher:

Episode #8 – Immer der Reihe nach

Immer der Reihe nach – bekannte und unbekanntere Buchreihen

In einer Reihe anstehen ist doof! Das machen wirklich nur die Briten gern, und was von diesem Volk zu halten ist, kann man ja derzeit beim Thema Brexit gut beobachten. *kleinerScherz!* In der vorliegenden Episode diskutieren Carin und Christian über Pros und Contras von Buchreihen (übrigens auch vielen britischen!), doch da fällt das Ergebnis längst nicht so drastisch aus.

Buchreihen sind cool, denn hat man sich erst einmal an ein spezifisches “Storyversum” gewöhnt, fühlt sich jeder neue Band wie Heimkommen an. Meistens jedenfalls. Es gibt aber auch Ausnahmen …

Die Saloon-Mitarbeiter haben aber trotz angeblich dürftiger Vorbereitung derart viele Buchreihen auf ihren Zetteln gehabt, dass sie diesmal dramatisch überziehen (und insgeheim schon ein Sequel planen, vielleicht sogar einen Dreiteiler …).

Viel Spaß beim Lauschen!

Erwähnte Bücher:

Episode #4 – Tierisch belesen – fauntastische Bücher

Tierisch belesen – fauntastische Bücher in Episode #4

Herzlich willkommen zur 4. Episode! Im literarischen Saloon dreht sich heute alles um Vierbeiner, Krabbelwesen, Flügelschwinger und Flossenträger – kurz: um Tiere! Natürlich nicht einfach so, sondern um Tiere, die in Büchern eine Rolle spielen.

Carin und Christian diskutieren darüber, ob tierische Protagonisten sein müssen oder ob eine Funktion als Sidekick und stimmungsvolle Kulisse nicht vielleicht doch ausreicht.

Kleine Triggerwarnung: Es könnte zu verstörenden Tiergeräuschen in der Sendung kommen …

Erwähnte Bücher:

Lange Schatten

Lange Schatten … oder der Kampf mit der Technik.

Während wir im Hintergrund sehr motiviert, wenn auch phasenweise verzweifelt mit der Technik kämpfen, wollen wir euch doch ein wenig die Zähne lang machen. Anfang August soll es tatsächlich soweit sein, das “Der literarische Saloon” offiziell mit Episode #1 on air geht – und über sämtliche gängigen Podcast-Portale abzurufen sein wird. Bis dahin: Schaut euch auf unserer Seite um (da kommen auch regelmäßig neue Infos rein), behaltet diesen Blog im Auge, denn da könnte es sein, dass recht bald Episode #0 auftaucht. Als erster kleiner Testballon sozusagen. Zur Überbrückung der Wartezeit haben wir jetzt aber unseren offiziellen Trailer für euch. Viel Spaß!