Episode #183 – Making of Appletree Murders 2

Making of Appletree Murders 2

Die Saloon-Crew hat es erneut getan und gemeinsam als C.C. Ravenmiller einen Paranormal Cosy Crime geschrieben! »Appletree Murders – Fehde, Frevel und Frequenzen« ist da und heute quatschen Carin und Christian darüber, wie es dazu kam und wie man zu zweit einen Roman schreibt, ohne sich zu zerfleischen. Und dabei sogar laaaaaaaange Pausen überbrücken kann.

Mit dabei sind wieder Granny als Hausgeist, der 142-jährige besserwisserische Mehrkater Alastair, Drama-King und Airedale Terrier Freddy (kein Zufall – fragt einfach mal meinen Scotty!) sowie eine neue Fudge-Köchin, die mehr ist, als sie vorgibt. Der Schauplatz ist übrigens echter, als ihr denkt: Der Apfelhain liegt auf dem Anwesen Menabilly – dem realen Zuhause von Daphne du Maurier und Vorbild für »Manderley« aus »Rebecca«.

Erwähnte Bücher:

Erwähnte Blogposts zum Thema KI:

Episode #182 – Mental Health Romance mit Alex Pudlich

Mental Health Romance mit Alex Pudlich

Manche Gäste bringen eine ganze Welt mit an den Tresen – Alex Pudlich bringt gleich mehrere. Alex (Jahrgang 1991, geboren in Hannover, heute in Berlin zu Hause) ist Autor, Illustrator und Blogger in einer Person und aufgewachsen, wie dey selbst sagt, in einer Welt aus Büchern, Queerness und Gothic. Alex definiert sich als non-binär und versteht das Buch als Gesamtkunstwerk. Text, Gestaltung und Illustration gehören für dey untrennbar zusammen, weshalb dey deren Cover am liebsten selbst zeichnet. In deren Geschichten – von der »Steam Angel«-Reihe über »Clavis ad Astra« bis zu »Lucia, Victorian Goddess« – treten die Außenseiter aus dem Schatten und werden endlich selbst zu Held:innen ihrer Geschichte.

Und genau da setzt unser heutiges Thema an: Mental Health Romance. Aber was ist das eigentlich? Alex beschreibt es als eine Liebesgeschichte, in der Figuren mit psychischen Erkrankungen oder Neurodivergenzen nicht länger die beste Freundin oder der komplizierte Nebencharakter sind, sondern im Mittelpunkt stehen – mit eigener Entwicklung, eigener Liebe, eigenem Leben. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Romanze: Liebe ist hier kein Wundermittel, das die Krankheit über Nacht verschwinden lässt. Sie ist Stütze, nicht Heilung – sie kann Halt geben, Therapie ermöglichen und das Annehmen von Hilfe leichter machen, während die Erkrankung real und ernst genommen bleibt. Die Tresencrew spricht mit Alex darüber, warum dieses Label in den USA längst ein Verkaufsargument ist, in Deutschland aber noch im Verborgenen schlummert, was deren aktuelles Projekt »Wenn dein letztes Lied verklingt« damit zu tun hat – und wie man über schwere Themen erzählen kann, ohne die Leserschaft zu erdrücken.

Alex’ Links:

Sonstige erwähnte Bücher:

Episode #180 – Babbeln mit Meddi Müller

Babbeln mit Meddi Müller

Wenn jemand mit einem Bein in der Feuerwache und mit dem anderen im Verlagsbüro steht, dann passt er perfekt an unseren Tresen. Meddi Müller – Frankfurter Original, Jahrgang 1970, im Hauptberuf Feuerwehrmann und nebenher (nun ja, »neben« ist relativ) Autor, (Ex-)Verleger, Podcaster und Bühnenmensch – hat sich durch die Schwingtüren gewagt. Und er hat einiges mitgebracht: einen Stapel eigener Bücher, zwei Podcasts und desillusionierende Feuerwehr-Momente (vor allem für Carin).

Carin und Christian wollten wissen, wie das alles zusammenpasst: Warum bezeichnet er sich selbst als »Knorrkopp« und »Dummbabbler«? Wie viel Feuerwehr steckt am Ende in seinen Geschichten? Wie wird man vom Autor zum Verleger? Und wie kriegt man Größen wie Daniel Holbe, Badesalz oder Tim Frühling zwischen zwei Buchdeckel? Es geht um Einsätze, die man nicht mehr loswird, um die Kunst der kurzen Form, um die Eintracht (Leidenschaft oder Leidensweg?) – und ganz nebenbei klärt sich, wann dieser Mann eigentlich schläft.

Ein Heimspiel im wahrsten Sinne: Frankfurterin trifft Frankfurter Original. Viel Spaß!

Erwähnte Bücher:

Meddis Links:

Podcasts:

Carin war übrigens auch bei Meddi zum Gegenbesuch. Diese Folge könnt ihr hier hören.

Episode #178 – Buchbloggen mit Frau Goethe

Heute im Saloon: Heike Stepprath alias Frau Goethe liest

Aufregender und seltener Besuch heute im Saloon! Heike Stepprath, besser bekannt unter ihrem Blognamen »Frau Goethe liest« hat sich durch die Schwingtüren an den Tresen gewagt. Zur großen Freude der Saloon-Crew, denn Buchbloggerinnen und -blogger sind zwar die Lebensader, die die Buchbranche am Laufen hält, aber häufig recht mikrofonscheu.

Nicht so Heike – die übrigens selbst seit vielen Jahren podcastet – und schon seit den frühen 2000er Jahren über Bücher bloggt. Carin und Christian wollten es ganz genau wissen: Wie läuft es mit dem Zusammenhalt in der Buchbubble und gibt es vielleicht einen geheimen Code bei Rezensionen?

*Kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir möchten uns für nicht ganz so perfekte Audio-Qualität bei Carin entschuldigen – ihr Mikro hatte ausgerechnet im Interview schlapp gemacht. Dafür hatte Christian einen erhöhten Redeanteil, was ja auch immer schön ist, und außerdem sollte es ja vor allem um Heikes Aussagen gehen. *

Erwähnte Bücher:

Heikes Links:

Ozeanschwimmerin bei Frau Goethe liest

Lesefest Parkbankpoet:innen https://www.parkbank-poetinnen.de/

Episode #177 – British Vibes

British Vibes

Man kann der Saloon-Crew wohl mit Fug und Recht eine gewisse Affinität zu den britischen Inseln nicht ganz absprechen. »Appletree Murders« spielt in Cornwall, Ordo Draconis in Schottland und in Wales (bzw. in den Büchern der beiden anderen Kolleginnen in Cornwall und Irland), Carin hat ein ganzes schottisches Dorf erfunden und Christian hat Pläne. Viele Pläne.

Also ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich beide parallel, aber unabhängig voneinander zum Urlauben nach Großbritannien verziehen – ähnlich wie im letzten Jahr. Diesmal war es jedoch Christian, der ausführlich durch Schottland gereist ist, während sich Carin den Süden vorgenommen hat. Leider nicht sehr ausführlich. Genau genommen – aus traurigen Gründen – nur knapp drei Tage lang. Aber das reichte für einige Schlösser, der Feststellung, wie unfassbar selbstmörderisch die englische Wildtierpopulation ist, und der Erkenntnis, dass sie wohl eine junge Seele ist – oder schlicht ignorant. Stonehenge? Been there, done that. Christian dagegen ist tief in die schottische Kultur eingestiegen und hoch auf etliche Gipfel geklettert. Er hat die schottische Agatha Christie entdeckt und sich auf die Suche nach etlichen anderen literarischen Schauplätzen gemacht.

Erwähnte Bücher:

Episode #171 – Der Astronaut

Der Astronaut

Vor knapp zwei Jahren – konkret in Episode 127 vom 16.7.2024 – hat sich die Tresencrew mit Carins Bruder Claus ausführlich über ihr gemeinsames Lieblingsbuch »Project Hail Mary« von Andy Weir ausgelassen.

Zum nochmal Hören: »Project Hail Mary mit Claus Melzer«

Jetzt ist der Roman unter dem Titel »Der Astronaut« und Ryan Gosling in der Hauptrolle im Kino und das schreit nach einem Update!

Es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut (und das ist absolut wörtlich zu nehmen), um den Film als Preview zu sehen – in Berlin, Frankfurt und München – und anschließend darüber zu sprechen.

Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte jedoch besser nach dem kurzen Intro, in dem es auch um die Buchmesse geht, nicht mehr zuhören!

Episode #170 – Tabuthemen mit Helena Baum

Tabuthemen mit Helena Baum

Im verflixten siebten Podcastjahr stellen sich Carin und Christian die Frage, ob sie womöglich eine Paartherapie brauchen. Aus diesen Grund haben sie sich eine Autorin und Psychotherapeutin eingeladen. Unter ihrem Klarnamen Sylke Richter therapiert sie zerrüttete Paar- und Familienkonstellationen, unter ihrem Autorinnennamen Helena Baum schreibt sie Romane, in denen es auch mal um Themen geht, die tief unter die Haut gehen. In ihren Geschichten erhalten die kleinen und großen Konflikte des Lebens durch die Protagonisten eine deutliche Stimme.

Die Salooncrew fragt sich, wie man mit diesen Themen, die gesellschaftlich oft mit einem Tabu belegt werden, in Romanen umgehen soll. Gibt es Grenzen, die man nicht überschreiten sollte oder darf? Welche Gefühle sind »erlaubt« und welche »verboten«? Es entspinnt sich eine tiefe Diskussion und am Ende gibt’s sogar noch die Antwort auf die Frage, ob eine Paartherapie für die Hosts nötig ist oder nicht!

Erwähnte Bücher:

Helenas Links:

Erwähnte Messen:

Episode #169 – Sie will plotten!

Sie will plotten!

Es gibt für alles ein erstes Mal! Diesmal die erste Triggerwarnung im Saloon: Wer unter einer ausgeprägten Apfel-Allergie leidet oder eine tiefempfundene Abneigung gegen das Plotten hat, sollte diese Folge vielleicht nur in Anwesenheit einer stabilen Person hören.

Und noch ein erstes Mal: Carin hat diese Folge einberufen, weil sie PLOTTEN möchte! Nein, sogar das Gefühl hat, plotten zu MÜSSEN. Diesen Tag hat sich Christian rot im Kalender angestrichen. Aus guten Gründen, denn dieses rare Phänomen wird sicher nicht zu oft wiederholt werden.

Jedenfalls diskutiert die Tresencrew nach vielen Monaten mal wieder über ihr Manuskript zu »Appletree Murders 2«, denn schließlich muss es da ja auch mal vorangehen, denn für September ist die Veröffentlichung geplant. Mal schauen, ob sie es hinbekommen.

Ansonsten beklagt man heute noch die schönsten Webfails der letzten Tage – natürlich alle selbstgemacht!

Link zu unseren Webseiten:

Episode #168 – Stina Jensen: erfolgreich mit Tolino

Erfolgreich mit Tolino: Stina Jensen

Die Tresencrew verneigt sich heute vor Stina Jensen, der ungekrönten Selfpublisher-Königin auf der Tolino-Plattform. Wie schafft man es, bei Thalia, Hugendubel und Co nicht nur wahrgenommen zu werden, sondern sogar richtig erfolgreich zu sein? Diese und andere Fragen treiben Carin und Christian in ihrem Interview um.

Stina plaudert höchst freimütig über ihren Werdegang, darüber wie sich Tolino von anderen Verkaufsportalen unterscheidet und welche Tipps und Tricks besonders erfolgversprechend sind. Spoiler: Schreibt in Reihen und das, was das Publikum lesen möchte!

Erwähnte Bücher:


Stinas Links:

Episode #167 – Solo, Duo oder im Quartett?

Solo, Duo oder im Quartett?

Schreiben ist ein einsamer Beruf – heißt es. Man sitzt alleine vor seinem Computer und taucht in die Geschichte ein. Spätestens an diesem Punkt ist es mit der Einsamkeit aber auch schon vorbei, denn in aller Regel leisten die Protagonisten dem einsamen Poeten vortrefflich Gesellschaft. Carin und Christian diskutieren aber in der heutigen Folge über die verschiedenen Möglichkeiten, Bücher zu schreiben: alleine, zu zweit oder sogar in einem größeren Kollektiv.

Was sind die Vor- und die Nachteile deser unterschiedlichen Herangehensweisen? Und stehen sie weiteren Kooperationen auch in Zukunft positiv gegenüber?

Für alle Autor*innen, die mit dem Thema E-Mail-Marketing kämpfen, hat Carin das »Newsletterliebe-Toolkit« zusammengestellt (mit dem sie selbst extrem gestruggelt hat). Wer es testen will, meldet sich einfach für die »Newsletterliebe« an.

Newsletterliebe: https://carinmueller.de/newsletterliebe

Als Buchtipp darf natürlich die komplette Ordo Draconis-Reihe verstanden werden, aber Carin möchte allen auch den Film »Song Sung Blue« ans Herz legen. Sooo schön!